Fotoprojekt und Uni 02/08/2010
Bis jetzt habe ich mein Fotoprojekt ja eisern durchgehalten und über einen Monat lang jeden Tag ein Foto gemacht. Doch nun kommt ein Problem auf, dem ich mir von Vornherein bewusst war. Die Zeit. Die Prüfungszeit hat gerade begonnen. Das heißt, ich bin nahezu komplett mit lernen ausgelastet. Und es ist extrem schwierig jeden Tag ein tolles Foto zu schießen. Daher spiele ich mit dem Gedanken, das Projekt in seiner jetzigen Form zu beenden. Denn die Uni ist mir doch wichtiger als dieses Projekt. Ich werde es voraussichtlich auf ein 7-tel des aktuellen Umfangs kürzen. Soll heißen, jede Woche ein (noch besseres) Foto abzuliefern. Es bringt uns allen und vor allem mir nix, mir irgendwelche Fotos heraus zu quälen, nur um diese Projekt am Leben zu erhalten. Das neue Projekt wird dann den Namen "52 - weeks of a year" haben. Vielleicht starte ich zu einem späteren Zeitpunkt einen neuen Versuch. Aber im Moment ist es eher unrealistisch. Aber ich denke ich hab während der Zeit schon ein zwei schicke Fotos gemacht. Verrückter Tag 02/06/2010
Heute war ein aufregender Tag. Denn unser Verein hat heute auf der Skipiste ein "Snow Event" veranstaltet. Jeder konnte kostenlos Ski- und Snowboard fahren. Man konnte sich auch kostenlos Equipemnt ausleihen. Ski, Schuhe, Snowboards, Schneeschuhe, Stöcke und sogar Equipment für's Telemarken. Was das ist, sage ich euch nachher. Los ging es 8:00 Uhr auf dem Hang. Alles wurde aufgebaut. Dann um 10:00 Uhr ging das eigentliche Event los. Es waren auch echt richtig viele Leute da. Das hat uns gefreut. Dann stand ich ne ganze Weile an der Talstation und hab den Leuten, die noch nicht oft bzw. noch nie mit dem Lift gefahren sind. War ganz witzig. Alle Leute hatten irgendwie gute Laune. Und Ski gefahren bin ich auch. Doch ich habe mich auch am Telemarken versucht. Es ist eine Mischung aus normalem Skifahren und der Telemark-Landung aus dem Skispringen. Sieht, wenn man es richtig kann, richtig gut aus. Hier mal ein Video dazu: Aber ich sage euch Leute... So verkrampft bin ich bestimmt seit 17 oder 18 Jahren nicht Ski gefahren. Das ist sowas von anstrengend... Weil man sich noch auf alle Sachen konzentrieren muss. Aber man stellt auch fest, was man beim normalen Skifahren für Fehler macht und wie sch**** man auf dem Ski steht. Es war auf alle Fälle ein tolle Erfahrung. Und wenn ich die noch einmal Möglichkeit habe, werde ich diese auch nutzen. So Leute! Jetzt geht's mit Freunden ins Pub. Und morgen sind dann Vereinsmeisterschaften. Geburtstagswochenende... 01/31/2010
Wieder ein Jahr vorbei... 21 Jahre bin ich jetzt und kein Stück schlauer :) Freitag Abend habe ich das DAS Social-Media-Fotografie-Event geschaut. Chase Jarvis hat ein Photoshooting live übertragen. Am Samstag war dann mein Geburtstag. Geschenke: - Gürtel - Jeans - Absolut Vodka Vanilla - Blickfang - Deutschlands beste Fotografen (Band 2) - Buch zur Fotografie - Wein (ich drinke zwar keinen, is aber nicht schlimm) - Aufsteckblitz Metz 36-AF 4 - Funk-Blitz-Auslöser für entfesseltes Blitzen - Thermometer - Moleskine - iTunes Gutschein - Süßigkeiten Tolle Sachen oder? Die Feier war auch richtig toll! War eine kleine Feier mit Familie, der Familie meine besten Freundes und ihm selbst. Mit ihm hab ich auch schon ein 3-tel der Vodka-Falsche genossen. Und wir haben beschlossen irgendwann mal nach Schweden in den Urlaub zu fahren. Aber, dass ist eine andere Geschichte... Heute war dann Skifahren mit Familie angesagt. Anfangs hatten wir perfektes Kaiserwetter. Dann hat es sich zwar etwas zugezogen und geschneit, aber es war trotzdem sau gut. Jetzt bin ich total fertig. iPad 01/28/2010
Wow! Apple hat sich wieder was ausgedacht... das iPad. Gelegen zwischen MacBook und iPod. Die Meinungen gehen weit auseinander. Meine eigene auch. Wer braucht solch ein iPad? Nun ja. Ich denke es ist gut geeignet für Leute, die sich keine Gedanken über die Technik machen wollen. Die, die nur einen Computer haben, um damit im Netz zu surfen, Mails zu schreiben, einzelne Dokumente zu verfassen oder sich Urlaubsfotos bzw. -Video anzusehen. Doch da stellt sich mir die Fragen: Was mache ich mit den Dokumenten, die ich erstellt habe? Wie drucke ich die aus und wo werden die gespeichert? Ich kann mich nicht entsinnen etwas, wie einen Ordner für Dateien gesehen zu haben. Das heißt, man braucht vermutlich einen zusätzlichen Computer. Dann stellt sich mir die Frage, wer es nutzen soll. Wer soll die Zielgruppe sein? Ich denke da an Leute, die einen stationären Computer haben und ein Gerät haben wollen, um auf dem Sofa zu Surfen. Dann fallen mir noch Leute ein, die den ganzen Tag unterwegs sind und dabei Mails schreiben, Hier und da Daten vorzeigen müssen, etc. und denen ein MacBook zu sperrig ist. Und dann eben noch die oben Beschriebenen. Doch dann komme ich direkt zu nächsten Problem. Der Speicher. Wenn mann, wie in der Keynote gezeigt, Filme, Urlaubsfotos und Musik genießen will, eBooks lesen möchte, und Dokumente verfassen. Was nützen einem da 16GB Speicher. Da sind meiner Meinung nach die maximalen 64GB das Mindeste. Es fehlen auch noch einige Funktionen die schon viele andere aufgezeigt haben. Angefangen bei der Kamera. Doch da will ich jetzt gar nicht drüber reden. Ich komme zu dem Fazit, dass es ein Gerät für Leute ist, die ein mobiles Gerät zu ihrem stationären Computer haben wollen. Es funktioniert definitiv nicht alleinstehen. Wenn es das könnte, wäre es, so denke ich, ein Kassenschlager... Objektiv oder Body? 01/24/2010
In letzter Zeit komm ich immer öfter an die grenzen meiner Fotoausrüstung. Zum einen bei grundsätzlichen Dingen aber auch was Bildgestaltung angeht. Vor kurzem wollte ich beim Dodgeball in der Mensa Fotos machen. Aber es war einfach nicht möglich die Fotos zu schießen die ich wollte. Es war nicht scharf zu bekommen. Zwar konnte ich Weitwinkelfotos machen aber bei längerer Brennweite war ich aufgeschmissen. Selbst bei ISO1600 und der kleinsten Blende wurde es unscharf. Von der Qualitätä bei ISO1600 ganz zu schweigen. Doch dann gibt es auch noch andere Probleme. Meine Fotos sind allesamt nicht wirklich lichtstark. Von dem manuelle 50mm Pentacon mal abgesehen. Darum habe ich vor, mein Equipment etwas auszubauen. Entweder einen neuen Body oder ein neues Objektiv. Als Body kommt eigentlich nur die Olympus E-620 in Frage. Die hat dann statt 3 schon mal 7 Fokuspunkte, einen internen Bildstabilisator, 2 Megapixel mehr und einen neuen Sensor hat sie auch. Als Objektiv habe ich das 30mm 1:1.4 von Sigma im Blick. Das biete an meiner Olympus einen relativ guten Blickwinkel und die Lichtstärke ist richtig stark. Jetzt stellt sich mir die Frage: "Womit kann ich bessere Fotos machen?" Ich tendiere ja eher zum Objektiv. Zumal Olympus vermutlich im Februar oder März den Nachfolger der E-620 herausbringt. Die wird dann natürlich erst einmal etwas zu teuer für mich sein. Zunächst muss ich aber eh noch etwas sparen. Was würdet ihr mir raten? Objektiv oder Body? Ideenspeicher 01/22/2010
Zunächst habe ich erst einmal einen Tipp für euch: ffffl*ckr Man meldet sich via Flickr dort an und ffffl*ckr zeigt dann die eigenen Favoriten. Bis jetzt nichts bewegendes. Aber jetzt kommt's. Klickt man auf eines dieser Fotos, werden Favoriten des Fotografen gezeigt. Man bekommt also die Favs von Fotografen gezeigt, deren Foto(s) man gefavt hat. So findet man tolle neues Fotos und Fotografen. Doch jetzt zum eigentlichen Thema: ![]() Ständig bin ich auf der Suche nach neuen Motiven. Wenn man jeden Tag ein Foto machen möchte braucht man da auch ein paar. Da ist es immer blöd, wenn man ab und an mal denkt: "Mensch! Da hatte ich doch eine Idee... Ich komme nicht drauf." Darum sammle ich meine Ideen. Manche machen das in Form eines Moleskines. Finde ich auch nicht schlecht. Vor allem, weil man Skizzen rein machen kann. Aber es ist schon unpraktisch immer dieses Heft und einen Stift mitzuschleppen. Ich habe also etwas gesucht, womit ich meine Ideen speichern konnte. Und da ich eigentlich immer meinen iPod Touch dabei habe, bietet sich das ja an. Anfangs habe ich Things genutzt. Eigentlich eine ToDo-List. Aber mit Sync-Funktion zu Mac. Doch ich wollte etwas, wo man Bilder einfügen kann. Meine Wahl: Evernote. Von iPhone-App bis Linux-Software ist für jeden eine Version dabei. neues Sofa 01/20/2010
Gestern war es endlich so weit... Ein neues Sofa. Nachdem ich mein gesamtes Erspartes in den letzten Jahren in die Fotografie gesteckt habe, war jetzt mal wieder meine Wohnung dran. Das alte war aber auch echt nicht mehr so schön. Das hatte ich als ich nach Dresden ging von meinem Opa bekommen. Und es war allemal besser als auf dem Boden zu sitzen. Doch gestern gab es mein neues bei IKEA von 450€ auf nur 250€ gesenkt. Da musste ich zuschlagen. Ich freu mich... links das alte / rechts das neue.... Die Bildbearbeitung. Die Dunkelkammer der digitalen Fotografie. Sie bietet echt viele Möglichkeiten. Vor allem, wenn man im RAW-Format fotografiert. Ich persönlich bearbeite 99% meiner Bilder. Mal mehr mal weniger. Aber auf alle fälle weniger als früher. Denn man kann damit auch ein tolles Foto komplett zerstören. Doch ich denke, ich traue mir oft auch etwas zu wenig. vor allem, wenn es um Kontrast und Farben geht. Dieses Foto hier zum Beispiel. Es sah sicher nicht so bunt und kontrastreich aus. Aber da die meisten Betrachter ja das Ausgangsfoto nicht kennen, lässt das viel Spielraum. Doch dieses Foto gefällt mir ausgesprochen gut. Das Blau und das Rot passen gut zusammen. Und durch den Schnee bzw. den Raureif wirkt auch der starke Kontrast klasse. Darum habe ich mir angewöhnt, schon bevor ich auf den Auslöser drücke, das Ergebnis fertig im Kopf zu haben. Ich weiß, was ich will, kann dann die richtigen (im Nachhinein manchmal auch die falschen) Einstellungen an der Kamera vornehmen und abdrücken. Ich denke, so lässt sich aus meinen Fotos das Maximum rausholen. Wie, was und warum ich fotografiere 01/16/2010
In letzter Zeit bin ich ja aufgrund meines Projektes sehr viel mit der Kamera unterwegs. Ich will herausfinden, was mir liegt. Wo es sich lohnt, mehr Zeit zu investieren. Ich setze mich stark mit der Fotografie und allem drumrum auseinander. Sie ist aus meinem Leben momentan nicht wegzudenken. Doch das war nicht immer so. Angefangen hat das alles vor 4 Jahren. Ich bekam meine erste Digicam. Ich hab anfangs nur ab und zu Fotos gemacht. Mal, wenn ich mit Freunden unterwegs war, mal einen Sonnenuntergang. Ab und an war mal ein Foto dabei, was anderen Leuten gefiel. Das hat mich angespornt. Ich fand dann die fotocommunity und war fasziniert von den Fotos die ich dort sah. Ich hab mir echt viel von den Fotografen dieser Community abgeschaut und viel von ihnen gelernt. Nach einer Superzoom-/Brigekamera kam dann die digitaler Spiegelreflexkamera. Alles bekam noch einmal einen Schub. Doch nicht nur das Equipment hat sich geändert. Auch die Art zu fotografieren hat sich stark verändert. Anfangs habe ich nur geknipst. Ich hatte keine Ahnung von Blende, Belichtungszeit und ISO. Doch ich wollte bessere Fotos machen. Ich suchte nach Motiven. Dort eine kleine Hütte, da ein ein wundervoller Sonnenuntergang. Das, was an meinen Fotos gefiel, waren die Motive. Doch jeder, der zu diesem Zeitpunkt mit der Kamera an diesem Ort gewesen wäre, hätte diese Fotos machen können. So fiel ich irgendwann in ein kleines Loch. Mir gingen die Motive aus. Es musste sich was verändern. Auch eine verrückte Bearbeitung konnte da nichts dran ändern. Kein HDR, kein Colourkey, nichts... Ich suchte mir Inspiration an allen Enden. Es stellte sich heraus, dass die fotocommunity für mich eher suboptimal war. Ich hatte meine Kontakte dort und das war's. Neue, talentierte Fotografen zu finden war schwer da die Community von Knipsern, wie ich einst einer war, überflutet wurde. Ich hatte andere Ansprüche. Ich wechselte zu Flickr. Da gab es neue tolle Fotos zu sehen. Vor allem sah ich dort Fotos, deren Motiv eigentlich alltäglich war. Doch die Umsetzung war eine ganz andere. Durchdachter.... Die Art und Weise, wie ich nun Foto mache hat sich geändert. Ich laufe mit offeneren Augen durch die Welt. Wenn ich mit dem Bus an die Uni fahre schaue ich aus dem Fenster und entdecke neue Motive. Doch ich versuche mich weiterhin von anderen Leuten inspirieren zu lassen. Zu allererst von meinen Flickr-Kontakten. Die machen echt tolle Fotos aus allen Genres. Doch dann auch durch Fotoblogs. Allen voran KWERFELDEIN. Nahezu täglich postet Martin einen Artikel. Die regen zum nach- und weiterdenken an. Ich fotografiere nun viel bewusster. Ich fahre nicht einfach los. Auf gut Glück. Nein ich mache mir Gedanken, was ich denn als nächstes ablichte und wie ich das tue. Ich denke ich und meine Fotos haben sich schon stark weiterentwickelt. Doch der Prozess wird noch ewig weitergehen. Nun noch 5 Foto aus den letzten Jahren: Projekt "One Day - One Picture" 01/14/2010
Das Projekt läuft nun schon 2 Wochen. Zeit für einen kleinen Rückblick. Es ist logischer Weise nicht immer einfach, jeden Tag ein ordentliches Foto zu schießen. Doch das war mir von Anfang an klar. Aber das Projekt soll mich ja auch etwas fordern und fördern. Ich habe mir nun etwas überlegt. Wenn ich das Projekt durchziehen sollte, und davon gehe ich aus, dann habe ich vor, die Foto in ein kleines Buch/Heft zu packen. Doch nun gibt es ein Problem. Es gibt zwar Anbieter, wo ich ein Buch mit 365 Seiten drucken lassen kann, aber die kann ich nicht bezahlen. Doch die Fotos irgendwie klein und zusammengequetscht auf wenige Seiten zu pressen ist auch nicht so toll. Es ist jedoch noch ein langer Weg, bis dieses Jahr zu Ende geht. Darum werde ich sicher noch ein Lösung finden... |